Tarifverhandlungen für die chemische Industrie in Nordost gestartet

Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Die Tarifverhandlungen in Nordost sind am Freitag, den 29.06.2018 gestartet.
Die regionale Tarifkommission und ihr Verhandlungsführer Oliver Heinrich kamen
mit dem regionalen Arbeitgeberverband Nordost-Chemie zusammen, um
die wirtschaftliche Situation und die berechtigte Forderung der IG-BCE-Mitglieder
zu diskutieren.

© IG BCE

WIRTSCHAFTLICHE LAGE STABIL
In der wirtschaftlichen Debatte waren sich IG BCE und Arbeitgeber schnell über
die gute Ausgangslage der chemischen Industrie in Nordost einig. Uneinigkeit
bestand in der Art und Weise wie die Beschäftigten an dem wirtschaftlichen
Erfolg teilhaben sollen. Auch ob der Erfolg von Dauer sei, stellten die Arbeitgeber in Frage. Während die Arbeitgeber darauf bestehen, die momentane Situation als einmalige „Boomphase“ zu betrachten und diese mit einer Einmalzahlung abgelten wollen, macht Oliver Heinrich die Position der IG BCE unmissverständlich klar: „Dauerhaft gute Leistung muss dauerhaft gut bezahlt werden!“

Die Erwartungshaltung der IG-BCE-Mitglieder der chemischen Industrie
ist klar. Das wurde auch in den Diskussionsbeiträgen der gewerkschaftlichen Tarifkommission immer wieder deutlich. „Die Arbeitgeber sollten bitte sehr unsere Argumente ernst nehmen“, betont Oliver Heinrich, „wir werden die nächsten Wochen nutzen, um mit unseren Mitgliedern über die Argumente der Arbeitgeber und den Wert ihrer Arbeit zu diskutieren“.

Am 5. September 2018 gehen die Verhandlungen in die nächste Runde. Jetzt heißt es Flagge zeigen und unserer Tarifkommission den Rücken stärken.

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