• 17.05.2016
  • Medieninformation
Tarifrunde Chemie 2016

IG BCE Nordost fordert 5% mehr Entgelt

Grünheide: Die Tarifkommission Nordost hat am Dienstag, 17. Mai 2016 die Forderungen für den Landesbezirk Nordost und Thüringen zur anstehenden Tarifrunde Chemie beschlossen.
Die Beschlüsse orientieren sich an den Forderungsempfehlungen des Hauptvorstandes.
Die regionalen Verhandlungen beginnen am 03.06.2016.

Nach dem Motto „Unsere Arbeit ist MehrWert“ werden für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen folgende Forderungen an die Arbeitgeber aufgestellt:

• Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen sollen um 5 Prozent erhöht werden.

• Der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ soll weiter geführt und ausgebaut werden.

IG BCE

Tarifrunde Chemie 2016

Oliver Heinrich, Landesbezirksleiter Nordost: „Unsere Forderungen sind gut begründet und zukunftsweisend. Die chemische Industrie ist sehr wettbewerbsfähig und baut vielfach ihre Marktanteile aus. Billiges Öl, ein schwacher Euro und niedrige Zinsen bieten auch für 2016 gute Rahmenbedingungen für die deutsche Chemieindustrie. Hohen Anteil an diesem Niveau und dieser Stärke haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrer Flexibilität, dem Qualifizierungsniveau und ihrer Leistungsbereitschaft. Die Währung für den Wert der Arbeit sind gute Tarifverträge und gutes Entgelt. Die Forderung von 5 % ist daher völlig berechtigt. Außerdem sind Ausbildung und Berufseinstieg wichtige Säulen für die Nachwuchssicherung und die Bewältigung des demografischen Wandels“.

Pressekontakt:
Karin Aigner, Pressesprecherin IG BCE Landesbezirk Nordost
Tel.: +49 30 27 87 13-3; Mobil: +49 172 45 01 515, media-nordost@igbce.de

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