• 21.11.2016
  • Medieninformation XX/34
Manteltarifvertrag Chemie-Ost

Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Die Tarifverhandlungen zum Manteltarifvertrag Chemie-Ost sind am Montag (21. November) in Potsdam ohne Ergebnis vertagt worden. Die IG BCE fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 90 Minuten, sowie tarifliche Regelungen zum Thema "ständige Erreichbarkeit“. 

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21.11.2016

"Wir brauchen endlich einen spürbaren Schritt vorwärts zu einer modernen, attraktiven Arbeitszeit" sagte Peter Hausmann, Verhandlungsführer der IG BCE. 

Die Arbeitgeber kritisieren die geforderte Verkürzung der Arbeitszeit um 90 Minuten und zeigten sich nach wie vor zurückhaltend. Trotzdem wurde während der Verhandlung in einer moderaten Atmosphäre von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ein kleiner Schritt in Richtung gemeinsame Lösung getan.

Hausmann: „Wir haben heute zwar keine Fortschritte erreicht. Wir stimmen aber zweifelsohne darüber überein, dass wir attraktive und flexible Modelle für Schichtarbeit und tarifliche Optionen für lebenslanges Arbeiten brauchen." 

Wie das konkret aussehen kann, soll in einer gemeinsamen technischen Kommission behandelt werden.

Die Tarifverhandlungen werden am 2. Februar 2017 fortgesetzt.

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