Papier - Tarifverhandlungsauftakt am 19. Februar in Hannover

1. Verhandlung ohne Ergebnis

ES GING HART ZUR SACHE beim bundesweiten Tarifverhandlungsauftakt am
19. Februar in Hannover. Die wirtschaftliche Situation in den Betrieben legte offen,
dass den Arbeitgebern stichhaltige Argumente gegen unsere Forderungen fehlen.
Sie verlegten sich auf das Klagen über zu hohe Forderungen und das Beschwören
von Risiken.

Unsere Bundestarifkommission konnte untermauern, dass die wirtschaftlichen
Situationen in den Betrieben die Forderungen absolut rechtfertigen.
Die Bundestarifkommission forderte eine Antwort auf den demografischen
Wandel und Fachkräftemangel ein.
Frank Gottselig, Essity Operations GmbH
„Unsere hochmoderne Industrie braucht eine konkurrenzfähige Entlohnung
im Wettbewerb um die fähigsten Köpfe.“
Anja Kirschner, Kabel Premium Pulp & Paper GmbH
„Die Belegschaften erwarten einen Abschluss der leistungsgerecht
ist, das heißt einen kräftigen Schluck aus der Pulle.“
Überstunden, Sonderschichten, Produzieren am Limit – so sieht
es doch aus in den Betrieben der Papier erzeugenden Industrie.
Die Auslastung der Unternehmen ist am Anschlag, die Belastung
der Kolleginnen und Kollegen auch.
ALLE ARGUMENTE ZUR BETRIEBLICHEN SITUATION UNTERSTÜTZEN
EIN KRÄFTIGES PLUS BEIM ENTGELT UND DIE
LÄNGST ÜBERFÄLLIGE ERHÖHUNG DES ZUSÄTZLICHEN
URLAUBSGELDES.

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